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SATURN AKTUELL AUF MARS-NEPTUN UND URANUS-NEPTUN IM WIDDER

EINGEFROREN IN LINEARER ZEIT ODER AUFGETAUT IM FREIEN FLUSS DES JETZT?

Saturn befindet sich zur Zeit auf den Konstellationenpunkten1 Mars-Neptun im Widder (4.5° Widder) und Uranus-Neptun im Widder (5.5° Widder). Exakt ist die erste Konstellation am 23.3.26 (Dauer 11. März bis 4. April 2026), die zweite am 31.3.26 (Dauer 19. März bis 12. April 2026).

SATURN AUF MARS-NEPTUN IM WIDDER EXISTENZIELLE BEREINIGUNG UND NEUE POTENZIALE
Was wird durch diesen Saturn-Übergang angezeigt oder gespiegelt?
Abhängig von den jeweiligen Bewusstseinsfrequenzen des einzelnen bzw. des Massenbewusstseins kann diese Konstellation in verschiedenen Formen zum Ausdruck kommen.
Im Grunde ist es eine Thematik der existenziellen Bereinigung, der Auflösung unpassender Lebensformen, eine Phase der existenziellen Verunsicherung und Unsicherheit, der Trennung von überlebten Formen und damit der Voraussetzung, neue Potenziale in die Existenz zu bringen.

Zur Zeit wird diese Konstellation verschärft durch die Konjunktion der Sonne mit Neptun (exakt 22.3.) und Saturn (exakt 25.3.)

Eine wirkungsvolle Praxis diese Konstellation heilsam zum Ausdruck zu bringen, ist das achtsame, zeitlupenartige Gehen in Verbindung mit dem Mantra „OM AH HUM“.

SATURN AUF URANUS-NEPTUN IM WIDDER – INTEGRATION VON ANGSTGETRIEBENEN ABSPALTUNGEN
Du trennst dich jetzt von den Abspaltungen deiner selbst, die Existenzangst betreiben. Existenzangst ist eine Gewohnheit des in linearer Zeit verhafteten konditionierten Geistes. Du trennst dich davon, nicht indem du dich von ihnen abtrennst, sondern indem du sie wieder aufnimmst als das, was sie wirklich sind, reine Seinsenergien, die dir dienen. Du vereinigst dich wieder mir dir selbst, stellst Selbsteinigkeit her.

Nimm dir dafür einen Moment Zeit, und checke deinen inneren Zustand. Sind da irgendwelche Sorgen, Ängste, negative Gedanken, Schuldgefühle, Empfindungen des Unbehagens usw.? Nimm es einfach wahr, denke nicht darüber nach. Es dauert nur ein paar Sekunden, in denen du checkst, ob dein natürlicher Zustand des bedingungslosen inneren Friedens gestört ist.

Übergib alle Störungen an deine unendliche wahre Natur und denke nicht weiter darüber nach. Solltest du doch – aus alter Gewohnheit – darüber nachdenken, dann übergib auch dieses Nachdenken an die große, offene Weite, die du in Wahrheit bist. Sie bringt alles in Balance, was dein kleines verängstigtes Ich an Störungen produziert. So erlebst du die Friedlichkeit und Ausgeglichenheit deines wahren inneren Wesens.

SPLIT ZWISCHEN ALTER UND NEUER ERDE
Zur Zeit ist in spirituellen bzw. evolutionär orientierten Kreisen häufig die Rede von einem Split zwischen der alten und der neuen Erde, und diese Konstellation ist auch ein Ausdruck dieses Vorgangs und damit auch generell der Möglichkeit für jeden einzelnen, sich von festgelegten Vergangenheiten (Vergangen-Haftigkeit) zu lösen, und damit eine andere, heilsamere und höherdimensionale Gegenwart und Zukunft zu ermöglichen.

  1. Basierend auf den sog. Gruppenschicksalspunkten von W. Döbereiner und meiner eigenen jahrzehntelangen Forschungsarbeit. Im Internet grassiert eine allerdings unvollständige und leicht fehlerhafte Liste der Döbereiner-Punkte. ↩︎

„OM AH HUM“ GEHEN

Bei dieser Energie-Übung aus der multidimensionalen Energiearbeit übst du achtsames, zeitlupenartiges Gehen in Verbindung mit dem essentiellen Mantra „OM AH HUM“.

OM AH HUM ist ein grundlegendes Mantra des tibetischen Buddhismus, das der Reinigung, Transformation und Ausgleich von körperlichen, psychischen und geistigen Energien dient.

Während du sehr langsam mit Minischritten gehst, singst oder sprichst du das Mantra.

Beginne sehr, sehr langsam zu gehen. Hebe die Füße jeweils etwa 10 cm an und gehe in Minischritten von maximal 10 cm, eher nur 5 cm. Lasse bei der Abwärtsbewegung die Zehen den Boden zuerst berühren. Gehe so langsam, wie du irgendwie kannst, und dann gehe noch langsamer.

Achte auf deinen Atem, dein Gleichgewicht und die Entspanntheit von Schultern, Brust und Bauch. Spüre das Heben und Senken der Füße und jeden Teil der Bewegungen genau.
Verbinde jeden Schritt mit einer Silbe des Mantras. Also erster Schritt „OM“, zweiter Schritt „AH“, dritter Schritt „HUM“ (Gesprochen „Hung“), vierter Schritt wieder „OM“ usw. Lass die Dauer der einzelnen Schritte etwa gleich lang sein und stimme sie auf deinen Atem in Verbindung mit dem Singen des Mantras ab.

Übe zunächst 10 Minuten lang und gehe in dieser Zeit nur etwa 10 Meter, je nach Räumlichkeit z.B. 2 x 5 Meter.
Wenn du dies einige Zeit geübt hast, gehe das nächste Mal in 20 Minuten etwa 15 Meter.

Wir verweilen bei dieser Übung langsam mehr und mehr bewusst in der Erfahrung, die sich so mehr und mehr ausdehnt, ihre oberflächlichen Grenzen durchdringt und einer erweiterten Raum- und Zeit-Erfahrung Platz macht.

BEWUSSTE ENERGIE-LENKUNG: DIE FÜNF ENERGIE-TORE

Du bist ein energetisches Wesen und bewegst dich den ganzen Tag über als Energie in Energie, arbeitest also – unbewusst oder bewusst– permanent mit Energie.

ENERGETISCHE PRÄSENZ

Du sendest und empfängst ständig Energie. Die entscheidende Frage ist aber, durch welche Tore bzw. Filter oder Blaupausen diese Energie fließt und damit deine Realität und deinen Beitrag für die kollektive Realität bestimmt. Sind es die Tore von Angst, Befürchtungen, Ärger, Wut, Depression, Panik, Verwirrung oder sind es die Tore von Klarheit, Selbstliebe, Mut, Gelassenheit und Lebensfreude?

In was bist du präsent? Dies ist keine mentale, sondern eine Seins-Angelegenheit. Wie kommunizierst du als Bewusstsein mit deiner Energie?
Wenn du z.B. gesund sein willst, ist es wesentlich, dass du in Gesundheit präsent bist, und nicht in Krankheit.

FILTER-BEWUSSTHEIT

Um dir deine Filter bewusst zu machen, beobachte dich einfach einen ganzen Tag lang genau, wie du mit dir selbst und deiner Umwelt umgehst, wie du reagierst, von was du wie getriggert wirst etc. , durch welche Filter oder Blaupausen also deine Energie meistens fließt.

Lassen wir den natürlichen Fluss der kosmischen Energie zu, ergeben sich die segensreichen Wirkungen quasi von selbst, verzerren wir aber durch unsere negativen Filter, müssen wir lernen diese Verzerrungen abzubauen.
Du tust das, indem du die fundamentale Entscheidung triffst, die Energie bewusst durch die den fünf Elementen entsprechenden Tore fließen zu lassen, indem du immer wieder im Laufe des Tages eine kleine praktische Übung durchführst, die nur ein bis zwei Minuten in Anspruch nimmt.

Wichtig ist aber, dass du den Rest des Tages so oft wie möglich darauf achtest, inwieweit dein Umgang mit deiner Energie, also mir dir und deiner Umwelt, diesen Blaupausen entspricht, sodass du nach und nach immer mehr deine Energie durch diese Tore sendest und empfängst und damit deinen Standard ständig anhebst.

DIE TORE DER 5 ELEMENTE-ENERGIEN

TOR 1) Element Raum: Sein, bedingungsloser Selbstwert, Selbstliebe, innerer Friede

Mitgefühl und Vergebung für sich selbst zu haben, sich selbst zu lieben ist die natürliche Voraussetzung, Mitgefühl und Liebe für andere zu haben. Statt sich von den irreführenden Annahmen des konditionierten Geistes geiseln zu lassen, sich seines wahren zeitlosen Seins bewusst zu sein, ist die Grundlage natürlichen, wirklichen, wahrhaftigen Selbstwerts.

TOR 2) Element Luft: kongeniale Beziehungen, Partnerschaften, Netzwerke

Die entscheidende und wichtigste Beziehung ist die Beziehung zu Dir selbst, dies bestimmt die Qualität aller anderen Beziehungen. Je freier du von den Beschränkungen deines konditionierten Geistes bist, desto natürlicher und freier werden die Beziehungen mit anderen sein, bedingungsloser Austausch auf der Ebene des Seins und kongeniale Synergien werden möglich.

TOR 3) Element Feuer: vielfältige kreative Entfaltung, Lebensfreude

Deine spezifische Kreativität zu entdecken und zum Ausdruck zu bringen, ist das Beste, was du für die Welt tun kannst, dies ist dein Beitrag als einzigartiges Individuum zum Ganzen.

TOR 4) Element Wasser: strahlende Gesundheit, freier Energiefluß

Jeder Mensch möchte natürlicherweise gute Gesundheit. Dies geschieht am besten, indem man auf die natürliche Selbstheilungsfähigkeiten und Verjüngungspotentiale des Körpers vertraut und auf seine Kommunikationen hört (z.B. in Ernährungsfragen, statt sich von Diätvorschriften etc. abhängig zu machen).

TOR 5) Element Erde: finanzieller Wohlstand, Fülle

In der 3D-Welt ist es wichtig, genügend Geld und materielle Ressourcen zu haben, Wohlstand und Fülle sind eine Spiegelung deines zeitlosen inneren Reichtums, und sind natürlicherweise da, wenn ihr Empfang nicht durch ungeeignete energetische Blaupausen weggefiltert wird.

DIE TÄGLICHE ÜBUNGSPRAXIS:

Stelle dich aufrecht hin, lege die linke Hand auf deinen linken Oberschenkel und hebe die rechte Hand mit der Handinnenfläche nach vorne gerichtet auf Kopfhöhe. Dann deklariere und fühle die Vibration:

Ich sende und empfange Energie durch die Tore ( Blaupausen, Filter) von

  • Selbstliebe und Seinsfreude
  • finanziellen Wohlstand
  • Lebens,- Liebes -und Weisheitsgefährtin/-gefährten
  • strahlender Gesundheit und freien Energiefluß
  • genialer kreativer Entfaltung

Du kannst die Statements in den einzelnen Bereichen deinen Bedürfnissen entsprechend abändern, entscheidend ist, dass du das, was du ausstrahlst und empfängst, intensiv fühlst. Du kannst beispielsweise bei Gesundheit einen bestimmten Körperbereich hinzufügen, etwa strahlende Gelenkgesundheit etc.
Mache diese Übung wenigstens dreimal während des Tages und auch vor dem Einschlafen und nach dem Aufstehen.

TAROTKARTEN ALS BILDER FÜR DIE TORE

Du kannst dabei auch Tarotkarten zu Hilfe nehmen, am besten aus dem Rider-Tarotdeck und zwar die folgenden Karten für 1) Magier, für 2) Liebende, für 3) Sonne, für 4) Stern, für 5) Herrscherin. Konzentriere dich und vertiefe dich in diese Bilder, benutze sie als Tore.

ENERGIE DIR DIENEN LASSEN

Den natürlichen Energiefluß zulassen, die Energien dir dienen lassen, indem du nach und nach die verzerrenden alten Filter wegfallen läßt – das ist es worum es bei dieser Übung geht. In den Realitätsbereichen wirklich präsent zu sein, die du bevorzugst, wird deine Gesamtrealität dahin verschieben. Alles kommt dann zu Dir. Probiere es aus.

SATURN AKTUELL AUF MARS-NEPTUN IN DEN FISCHEN: EXISTENZIELLE BEREINIGUNG UND INTEGRATION

Saturn befindet sich zur Zeit auf dem Konstellationenpunkt Mars-Neptun in den Fischen (25.5° Fische)1. Da er aufgrund seiner Rückläufigkeit sehr langsam ist, befindet er sich vom 11. Oktober 2025 bis zum 13. Januar 2026, also volle drei Monate lang im Bereich dieses Punktes. Diese Positionierung lässt die Saturn-Neptun-Konjunktion im Widder, die am 20. Februar 2026 exakt ist, aber bereits seit April 2025 und mindestens noch bis April 2026 wirksam ist, verstärkt in Erscheinung treten.

SATURN-NEPTUN-MARS

Der sich seit dem 1.9.2025 wieder in den Fischen befindliche rückläufige Saturn war am 8. November 2025 exakt auf den 25.5 Grad Fische, entfernt sich nur 0.35 Grad vom Zentrum des Mars-Neptun-Punkts, um dann Ende November wieder direktläufig zu werden.
Am 17. Dezember erreicht er dann wieder die 25.5° Fische und verlässt den Wirkungsbereich erst Mitte Januar 2026. Er überquert also mit geradezu quälender Langsamkeit diesen Punkt.
Zur Zeit wird diese Konstellation und damit auch die Saturn-Neptun-Konjunktion verschärft durch ein Quadrat von Mars auf Saturn (exakt 8.12.25) und auf Neptun (exakt 14.12. 25).

EXISTENZIELLE BEREINIGUNG UND NEUE POTENZIALE
Was wird durch diesen Saturn-Übergang angezeigt oder gespiegelt?
Nun, das hängt ganz von den jeweiligen Bewusstseinsfrequenzen des einzelnen bzw. des Kollektivs ab.
Im Grunde ist es eine Thematik der existenziellen Bereinigung, der Auflösung unpassender Lebensformen, eine Phase der existenziellen Verunsicherung und Unsicherheit, der Trennung von überlebten Formen und damit der Voraussetzung, neue Potentiale in die Existenz zu bringen.

SPLIT ZWISCHEN ALTER UND NEUER ERDE
Zur Zeit ist in spirituellen bzw. evolutionär orientierten Kreisen häufig die Rede von einem Split zwischen der alten und der neuen Erde, und diese Konstellation ist auch ein Ausdruck dieses Vorgangs und damit auch generell der Möglichkeit für jeden einzelnen, sich von festgelegten Vergangenheiten (Vergangen-Haftigkeit) zu lösen, und damit eine andere Gegenwart und Zukunft zu ermöglichen.

INTEGRATION VON ANGSTGETRIEBENEN ABSPALTUNGEN
Du trennst dich jetzt von den Abspaltungen deiner selbst, die Existenzangst betreiben. Existenzangst ist nichts als eine, wenn auch nicht ungefährliche Gewohnheit. Wie tust du das? Nicht indem du dich von ihnen abtrennst, sondern indem du sie wieder aufnimmst als das, was sie wirklich sind, reine Seinsenergien, die dir dienen. Du vereinigst dich wieder mir dir selbst.

In dem Blogbeitrag „Saturn-Neptun – Der Spiegel“ habe ich dir eine Art „universelle Waschmaschine“ gezeigt: Ich übergebe diese Gefühle, Gedanken, Angelegenheiten an meine höheren Ebenen, um sie mir als mir dienende Energien zurückzusenden.
Eine weitere wirkungsvolle Praxis ist das Zurück- und Vorspulen von Zeit.

ZEIT ZURÜCKSPULEN UND NEU VORSPULEN

“Die Umstände und der Lauf der Ereignisse, die unsere Umwelt ausmachen, sind völlig elastisch. Sie können … beherrscht, verändert und völlig umgestellt werden.” (Tarthang Tulku, Raum, Zeit und Erkenntnis, S. 1312)

Stell dir deine Vergangenheit oder die Vergangenheit einer bestimmten Situation in deinem Leben als eine Spirale vor, die wie ein Tonband oder ein Film zurückgespult werden kann, und dann beim erneuten Abspielen in veränderter Form erscheinen kann. Die Sequenzen, die deine Vergangenheit ausmachen und zu deiner gegenwärtigen Situation geführt haben, können sich auf neue Art und Weise arrangieren, oder unberücksichtigt gebliebene mögliche Sequenzen können sich einfügen.

Ohne auf ein bestimmtes Ergebnis aus zu sein, lasse zu, dass die Vergangenheit und damit die Gegenwart anders sein kann. Sei einfach wirklich bereit, die gegenwärtige Lage hinter dir zulassen.
Lass die neue Ent-Wicklung einfach zu, vertraue deiner Offenheit, die eine neue Art des Wissens erlaubt, die nicht auf Vergangen-Haftigkeit beruht, würdige das ungehinderte Zutagetreten einer in Nicht-Festlegung ruhenden Positivität.

Du kannst dies mit bestimmten Situationen machen, mit denen du unzufrieden bist, oder du kannst dies mit deinem ganzen bisherigen Leben machen, vom Punkt deiner Empfängnis bis zum heutigen Tag.

Du gibst dir sozusagen die Erlaubnis, dich aus der Abhängigkeit von Blockaden, Identitäten, Dramen zu lösen und dein ursprüngliches spontanes Sein zuzulassen.

  1. Basierend auf den sog. Gruppenschicksalspunkten von W. Döbereiner und meiner eigenen jahrzehntelangen Forschungsarbeit. Im Internet grassiert eine allerdings unvollständige und leicht fehlerhafte Liste der Döbereiner-Punkte. ↩︎
  2. Tarthang Tulku, Raum, Zeit und Erkenntnis. Rowohlt Taschenbuch 1986 ↩︎

FAQ

Wovor haben wir eigentlich Angst?
Letzlich vor uns selbst, vor unserer eigenen Unendlichkeit.

Was beschränkt uns eigentlich?
Die Angst vor unserer wahren, unbegrenzten Identität, weshalb wir Identitätsbegrenzungen vornehmen, die uns in Ketten legen.

Wie befreien wir uns von allen Begrenzungen?
Indem wir wirklich wirklich sind.

Warum sind wir hier?
Um uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind. Und alles ist hier, um uns daran zu erinnern, dass wir sind.

Wer sind wir wirklich?
Unendlichkeit.

Was ist Schicksal?
Das was wir gerade in unseren und als unsere selbst auferlegten Begrenzungen weben.

Was ist Saturn-Neptun?
Unserer Vergänglichkeit und unserer Unendlichkeit 1:1 ins Auge zu blicken.

Was ist Saturn-Neptun?
Transmutation.

Was ist Saturn-Neptun?
Das Ende der Angst.

Was ist Saturn-Neptun?
Die Angst vor dem Ende.

Wer entscheidet, ob Saturn-Neptun das Ende der Angst oder die Angst vor dem Ende ist?
Unsere Bewusstheit, unsere Präsenz.

ASTROLOGISCHE ATEMRHYTHMEN – Teil 1

Eine gute Möglichkeit Astrologie und Energiearbeit zu verbinden besteht darin, in den Rhythmen zu atmen, die den Planeten bzw. astrologischen Prinzipien entsprechen. Dies gibt uns die Möglichkeit die einzelnen Energien besser kennenzulernen, sie zu aktivieren, zu stabilisieren und anzuwenden. Wir können mit sämtlichen Energie-Kombinationen, allen astrologischen Konstellationen arbeiten und sie für alle möglichen Themenbearbeitungen, Verwirklichungen und Transformationen einsetzen.
Du kannst damit dein Horoskop bewusst atmen, es energetisch bearbeiten und bewusst in deine Verwirklichung bringen.

Die grundlegenden Rhythmen sind folgende:
SONNE, LÖWE, V. HAUS = 10
MOND, KREBS, IV. HAUS = 7
MERKUR, ZWILLINGE, III. HAUS = 6
MERKUR, JUNGFRAU, VI. HAUS = 6
VENUS, STIER, II. HAUS = 5
VENUS, WAAGE, VII. HAUS = 5
MARS, WIDDER, I. HAUS = 9
JUPITER, SCHÜTZE, IX. HAUS = 3
SATURN, STEINBOCK, X. HAUS = 4
URANUS, WASSERMANN, XI. HAUS =11
NEPTUN, FISCHE, XII. HAUS = 13
PLUTO, SKORPION, VIII. HAUS = 8

ASTROLOGISCHE RHYTHMEN ATMEN
Um eine bestimmte Energie kennenzulernen bzw. sie zu harmonisieren, atmen wir sie in drei Atemphasen: EIN – ANHALTEN – AUS.
Durch das Einatmen initialisierst, aktivierst du die Energie, durch das Anhalten stabilisierst, harmonisierst du sie, und durch das Ausatmen bewegst, kommunizierst, dirigierst du sie.

Nehmen wir als Beispiel den Mond. Hier atmen wir 7 – 7- 7, also sieben Einheiten lang einatmen, sieben Einheiten lang anhalten, sieben Einheiten lang ausatmen. Ob eine Einheit 1 Sekunde ist oder etwas kürzer oder länger, bleibt Dir überlassen, allerdings sollten die Einheiten gleichmäßig lang sein.
Die intensivere Variante besteht in vier Phasen: EIN – ANHALTEN – AUS – ANHALTEN, im Mondrhythmus also 7 – 7 – 7 – 7 , also sieben Einheiten lang einatmen, sieben Einheiten lang anhalten, sieben Einheiten lang ausatmen, sieben Einheiten anhalten.

GRUNDLEGENDE ÜBUNGSEQUENZEN

Um die einzelnen Grund-Rhythmen kennenzulernen, kannst du mit Übungsphasen von 10 bis 20 Minuten arbeiten, in denen du jeweils die Atmungssequenzen von zwei Grundrhythmen erforschst.
Setze oder lege dich ruhig hin, und beginne mit dem Mond, atme also 7 – 7 – 7 oder 7 – 7- 7- 7 fünf Minuten lang. Beobachte wie diese Atmung auf dich wirkt, welche Gefühls-, Geistes- und Energiezustände auftreten.
Gehe dann zum Sonnenrhythmus über und atme für fünf Minuten 10 – 10 – 10 oder 10 – 10 – 10 – 10 und nimm wahr, wie dieser auf dich wirkt. Mache dir gegebenenfalls Notizen in einem Tagebuch.

In derzweiten Übungssitzung erforsche dann die Rhythmen von Merkur und Venus. Du atmest also Merkur 6 – 6 – 6 oder 6 – 6 – 6 – 6 , lernst die Wirkung kennen und gehst dann über zu Venus 5 – 5 – 5 oder 5 – 5 – 5 – 5 und beobachtest die Wirkung auf dich.

In der dritten Übungssitzung erkundest du die Rhythmen von Mars und Jupiter: 9 – 9 – 9 oder 9 – 9 – 9 – 9 und 3 – 3 – 3 oder 3 – 3 – 3 – 3.

In der vierten Übungssitzung experimentierst du mit den Rhythmen von Saturn und Uranus: 4 – 4 – 4 oder 4 – 4 – 4 – 4 und 11 – 11 – 11 oder 11 – 11 – 11 – 11.

In der fünften Übungssitzung arbeitest du mit den Rhythmen von Neptun und Pluto: 13 – 13 – 13 oder 13 – 13 – 13 – 13 und 8 – 8 – 8 oder 8 – 8 – 8 – 8.

Am besten nimmst du dir eine Übungssitzung pro Tag vor, sodass du innerhalb von fünf Tagen die Grundrhythmen erforschen kannst. Wenn du dich mit den grundlegenden Rhythmen vertraut gemacht hast, kannst du eine Zeit lang mit den Rhythmen arbeiten, die du harmonisieren oder stärken willst.
Willst du z.B. deine Uranus-Energie stärken, also deine Bereitschaft zur Veränderung, Neugestaltung, Befreiung etc., dann übe öfters 11 – 11 – 11 – (11).
Oder du willst deine Mars-Energie stärken, d.h. deine Durchsetzungskraft, Spontaneität, Entschiedenheit usw., dann übe öfters 9 – 9 – 9 – (9).

VIELFÄLTIGE ATEMSEQUENZEN PRAKTISCH ANWENDEN

Nachdem du einige Erfahrung mit den Grundrhythmen gesammelt hast, kannst du mit den vielfältigen Kombinationen bzw. Konstellationen arbeiten, zum Beispiel 3 – 5 – 10, eine Kombination aus Jupiter, Venus und Sonne. Dies entspricht solchen Konstellationen wie Sonne Konjunktion Jupiter im Stier oder im II.Haus, Venus Konjunktion Jupiter im Löwen oder im V. Haus, Sonne auf 27 Grad Stier (= Konstellationenpunkt Venus-Jupiter), Sonne Konjunktion Venus im IX.Haus usw. In diesem Beispiel initialisierst du Expansion, stabilisierst sie mit Verankerung und dirigierst sie zur Verwirklichung, z.B die Ausweitung eines Bestands kreativ verwirklichen.

Willst du beispielsweise massive negative Gedanken und Gefühlsstimmungen loslassen, so kann dir die Atemsequenz 6 – 8 – 13 Unterstützung geben. Atme 6 Einheiten lang ein, halte für 8 Einheiten den Atem an und atme dann 13 Einheiten lang aus. Mache dies ein paar Minuten und übergib dann die deinen natürlichen inneren Frieden überlagernden Gedanken und Gefühlsstimmungen an die unendlich offene Weite deiner wahren Natur. (Siehe dazu den Beitrag SATURN-NEPTUN – DER SPIEGEL )

Weitere vielfältige Möglichkeiten und Anwendungsweisen werde ich im zweiten Teil dieses Beitrags darstellen.

SATURN-NEPTUN – DER SPIEGEL

DIE AUFLÖSUNG VON SCHULD, SCHAM UND SELBSTVERURTEILUNG
Identitäts-Konstrukte, die darauf beruhen, anderen die Schuld zu geben für Dinge im eigenen Leben und im eigenen Bewusstsein, mit denen man nicht klar kommt, sind noch immer weit verbreitet. Aber dies ist keine gesunde Art zu leben und führt oft zu Krankheit.

Wer andere verurteilt, verurteilt sich selbst und projiziert es nach außen. Dies verhindert jedes wirkliche Selbstvertrauen, denn wer sich selbst verurteilt, traut nicht sich selbst. Doch wir haben immer eine Chance, denn:

Astrologische Konstellationen sind Spiegel, die uns zeigen, an welchem Punkt unserer Evolution wir stehen. Saturn-Neptun spiegelt uns, wie gelöst oder verhaftet wir sind, in welchem Ausmaß wir automatisch mit den Inhalten unseres Bewusstseins identifiziert sind oder bewusst entscheiden können, was wir wählen.

Wenn du nicht weißt, wie sehr du mit den Inhalten deines Bewusstseins identifiziert bist, dann beobachte dich einfach für mehrere Stunden oder einen ganzen Tag lang genau: Wie gehst du um mit dem, was in deinem Bewusstsein erscheint?
Innere oder äußere Wahrnehmungen, Gedanken oder Gefühlsstimmungen usw. – wie sehr triggern oder veranlassen sie dich zu Reaktivität, emotionalen Ausbrüchen, Grübeleien, Verurteilungen, Einfrieren oder was auch immer. Ziehe eine Bilanz, notiere dir gegebenenfalls ein Fazit.

Was kannst du tun, wenn du, wie die meisten von uns, festgestellt hast oder eh schon wusstest, dass du in einem erheblichen Ausmaß mit deinen Bewusstseinsinhalten identifiziert bist und dieses Identifiziertsein dich in deinen Wahl-, Handlungs-und Verhaltensmöglichkeiten deutlich einschränkt, begrenzt oder dir sogar Schaden zufügt?

Nimm dir einen Moment Zeit, und checke deinen inneren Zustand. Sind da – warum auch immer – irgendwelche Sorgen, Ängste, negative Gedanken, Schuldgefühle, Empfindungen des Unbehagens usw.? Nimm es einfach wahr, denke nicht darüber nach. Es dauert nur ein paar Sekunden, in denen du checkst, ob dein natürlicher Zustand des bedingungslosen inneren Friedens gestört ist. Wenn nein, dann erfreue dich weiter deines ungestörten natürlichen Zustands.

Wenn ja, dann übergib alle Störungen an deine unendliche wahre Natur und denke nicht weiter darüber nach. Solltest du doch – aus alter Gewohnheit – darüber nachdenken, dann übergib auch dieses Nachdenken an die große, offene Weite, die du in Wahrheit bist. Sie bringt alles in Balance, was dein kleines verängstigtes Ich an Störungen produziert. So erlebst du die Friedlichkeit und Ausgeglichenheit deines wahren inneren Wesens.

Ist das wirklich so einfach? Ja, wenn du kontinuierlich deinen inneren Zustand checkst und deinem größeren Sein alles Problematische übergibst, und so immer größere Zeiträume von den Überlagerungen deiner gewohnheitsmäßigen Negativitäten und Störungen befreist.

Nein, denn zunächst wirst du dich damit schwer tun. Du mußt es lernen, so wie du Laufen, Fahrradfahren oder Autofahren gelernt hast. Aber wenn du es einmal wirklich beherrschst, so erscheint es ganz leicht. Zuerst mußt du lernen, immer wieder deinen inneren Zustand zu checken, und dann jedes Unbehagen, jede Störung deines inneren Friedens an dein großes Ganzes zu übergeben, das sich darum kümmert. Das ist nicht jemand anderes, es ist Du, nur in einer unendlich größeren Version.
So gehst du den Weg des Gelöstseins und der Freiheit von Schuld, Scham und Selbstverurteilung.

INNERER FRIEDE UND ECHTES SELBSTVERTRAUEN

Du wirst es nur tun, wenn es dir wirklich wichtig ist. Wenn dir dein innerer Friede wichtiger ist, als alles andere. Du lernst dadurch auch, dich nicht in die Selbstverurteilung anderer hineinziehen zu lassen. denn die, die sich selbst verurteilen, ziehen oft die Verurteilungen anderer geradezu magisch an und triggern dich dadurch, sie zu verurteilen.
Und dir wird immer klarer, dass du es einfach nur mit relativen Erfahrungen und deren Begleiterscheinungen zu tun hast. Nichts Schwerwiegendes, das die natürliche Leichtigkeit deines Seins beeindrucken kann, es sei denn du willst es so.

Sieh einfach den Unterschied zwischen dem Zustand des Friedens und der Störung des Friedens. Verbinde die Störung mit deiner Unendlichkeit und registriere den Unterschied, auch wenn er zunächst nur minimal erscheint. Denke nicht darüber nach, übergib das Nachdenken ebenfalls dem großen Ganzen und fühle den Unterschied. Tue es immer wieder und der Unterschied wird immer klarer. Du beginnst dir wirklich selbst zu vertrauen, deinem wirklichen Selbst. Und was willst du mehr als Inneren Frieden und wirkliches Selbstvertrauen?


ZEITERFAHRUNG TRANSFORMIEREN Teil IV

Wie im dritten Beitrag zu diesem Thema angekündigt, hier nun die vierte der vier Übungs-Sequenzen zur Transformation der Zeiterfahrung.

Vorab nochmal zur Erinnerung:
Übliches Zeitmanagement öffnet nicht die Konditionierung der linearen Zeitwahrnehmung, sondern versucht in ihrem Rahmen das Beste aus den gegebenen Beschränkungen zu machen. Meditatives oder holistisches Zeitmanagement geht davon aus, dass die in westlichen Kulturen im Alter von 7 Jahren voll ausgebildete lineare Zeitwahrnehmung eine gewohnheitsmäßige Konditionierung ist.

Woher wissen wir, dass lineare Zeit keine objektive Realität, sondern eine Erfindung ist? Viele Menschen haben schon Erfahrungen gehabt des Stillstehens von Zeit bzw. von nicht auf normale Weise dahinfliessender Zeit.
Spitzensportler zum Beispiel haben oft von einem Bereich berichtet, in dem keine lineare Zeit herrscht und in dem sie ihren Körper und ihre Sportart perfekt beherrschen. Auch viele Künstler kennen einen stillen, friedvollen und doch überaus produktiven, zeitlosen Raum, der es ermöglicht, Ungewöhnliches zu vollbringen. Zeitlosigkeit und alternative Zeitflussempfindungen sind keineswegs Exklusiverfahrungen von Mystikern.

ÜBUNGSSEQUENZ „ZEITERFAHRUNG TRANSFORMIEREN“ Sequenz 4

Auch diese Übungssequenz stammt aus der multidimensionalen Energiearbeit und ist die vierte von vier Sequenzen zur Transformation der Zeiterfahrung.

Level IV

Sequenz IV
1 Kum Nye Übung 105 „Goldener Herzfaden“
2 Übung “Durch Negativität hindurchsehen”
3 TSK-Übung „Der Riesenkörper“
4 Kum Nye Übung 54 „Das Selbstbild auflockern“
5 Übung „Zeit transzendieren“

1 Kum Nye-Übung 105 „Goldener Herzfaden“1

Stelle dich mit geradem Rücken hin, die Füße bequem weit auseinander, die Arme entspannt seitlich herabhängend. Beginne nun die Arme seitlich langsam nach oben zu bewegen bis sie etwas über Schulterhöhe und in den Ellbogen leicht nach oben gebeugt sind. Fokussiere dich auf das Herzchakra und sende dessen Energie durch die Arme nach außen.

Stehe still und halte die Stellung so entspannt wie möglich 10 Minuten lang. Lass dann die Arme sehr langsam wieder nach unten sinken, bis sie wieder entspannt seitlich herabhängen.
Lege dich dann 10 Minuten auf den Rücken und lass Gefühle und Empfindungen sich über deinen Körper hinaus in alle Richtungen ausdehnen.

2 Übung “Durch Negativität hindurchsehen”

Energie ist neutral, solange wir nicht das Etikett „negativ“ draufkleben.
Strecke im Stehen die Arme in Schulterhöhe gerade nach beiden Seiten aus (vgl. Kum Nye-Übung 105). Halte sie drei oder vier Minuten in dieser Stellung und atme leicht und sanft gleichermaßen durch Mund und Nase, die Zungenspitze leicht den Gaumen berührend. Entspanne alle Muskeln, die nicht gebraucht werden, um diese Stellung zu halten.
Früher oder später wirst du wahrscheinlich eine gewisse Spannung oder Schmerz fühlen. Falls dem so ist, dann atme, während du dir des Gefühls bewusst bist, leicht durch Mund und Nase, sanft und gleichmäßig ein- und ausatmend.
Negative Gefühle bringen die Tendenz mit sich, unsere Bewusstheit zu fragmentieren und zu versuchen, durch Denken von dem Gefühl weg zu kommen.
Versuche dich leicht auf das Zentrum des ‘negativen’ Gefühls zu fokussieren, was auch immer das für dich heißt. Sei dir des Gefühls bewusst, als ob du ein Bewusstheitspunkt innerhalb des Gefühls selbst wärst. Du kannst auch versuchen ‘von dem Gefühl’ her zu atmen oder mit ihm zu verschmelzen.
Schaue, ob der ‘negative’ Charakter des Gefühls sich ändert, wenn du die Perspektive auf eine der Arten wechselst. Experimentiere auf diese Art einige Minuten. Von welcher Perspektive und von welcher Position in bezug auf das Gefühl gehst du aus, wenn du es als „negativ“ einordnest?

3 TSK-Übung „Der Riesenkörper“2

1) Stelle dir einen gigantischen menschlichen Körper vor, den du als kleiner Bewusstseinspunkt erforschst. Untersuche zunächst von allen Seiten und aus verschiedenen Entfernungen die Oberfläche des Körpers, um seine Gestalt zu erfassen. Dann gehe durch die Poren der Haut des Riesenkörpers und erforsche seine inneren Strukturen.

2) Atme sanft durch Mund und Nase und sei dir der Empfindungen und Gefühle bewusst, die in oder auf dem Körper sind.
Lass die Bewusstheit sich auf den verschiedenen Ebenen von Vergrößerung und Größe natürlich bewegen und mit dem Fühlen interagieren.

3) Schaue, ob da irgendwelche andauernden Gefühle und Strukturen sind. Haben diese eine Tendenz, sich zu verdichten oder offener zu werden? Sind diese Gefühle und Strukturen für Bewusstheit durchlässig bzw. durchdringbar oder erscheinen sie als undurchdringliche Oberflächen?

4) Ist das Empfinden von Größe und Gestalt der verschiedenen Strukturen und Regionen konstant oder fluktuiert es? Ist da irgendein Empfinden von räumlicher Ausdehnung oder Zusammenziehung? Ist da das Gefühl eines Behälters, der sich ausdehnt, von sich öffnenden Strukturen, die neue Regionen enthalten?

4) Ist es die Bewusstheit, die sich öffnet, oder sind es die Strukturen und Regionen? Wie kannst du das unterscheiden? Oder geschieht beides? Geschieht es gleichzeitig?

Wenn du diese Übung umfassend und weitergehend erforschen willst, dann siehe Tarthang Tulku, Raum, Zeit und Erkenntnis, Übung 1 bis 6.

4 Kum Nye Übung 54 „Das Selbstbild auflockern“

Stelle dich mit geradem Rücken hin, die Füße bequem weit auseinander, die Arme entspannt seitlich herabhängend. Kreuze nun die Arme vor der Brust so, dass der linke Arm über dem rechten liegt und die beiden Ellbogen locker herabhängen, während die Hände fest auf den Schultern aufliegen. Kreuze nun das linke Bein über das rechte und setze den linken Fuß neben dem rechten auf den Boden.
Beuge dich jetzt sehr langsam von der Hüfte aus nach vorne und unten, aber nur so weit, wie es dir unforciert möglich ist. Richte dich dann ganz langsam wieder auf. Führe diese Bwegung insgesamt dreimal aus.
Wiederhole die Übung nun dreimal, aber mit der Kreuzung rechts über links.
Sitze dann 5 Minuten still und lass alle durch die Übung angeregten Gefühle und Empfindungen sich über deinen Körper hinaus in alle Richtungen ausdehnen.

Wenn du die Übung weiter erkunden willst, kannst du auch mit unterschiedlicher Kreuzung von Armen und Beinen arbieten, z.B der rechte Arm über dem linken, aber gleichzeitig das linke Bein über dem rechten.

Welche neue Wahrnehmungs-Möglichkeiten und veränderte Zeitgefühle eröffnet dir diese Übung?

5 Übung „Zeit transzendieren“

Atme mit geschlossenen Augen leicht und sanft gleichermaßen durch Mund und Nase, die Zungenspitze leicht den Gaumen berührend, Mund leicht geöffnet. Lasse den Atem immer gleichmäßiger und kontinuierlicher werden, bis du dich tief entspannt fühlst.

  1. Jetzt öffne plötzlich deine Augen und lasse alle Objekte die du erkennst, Subjekte sein, die dich erkennen. Lass das Objekt da drüben den Erkennenden und dich das Erkannte sein. Mache das mit mehreren Objekten der äußeren Welt und dann auch mit nichtmateriellen Objekten deiner Erfahrung. Statt Gedanken zu denken, lass Gedanken dich denken.
  2. Schließe deine Augen und lasse den Atem dich jetzt einige Minuten bewusst atmen. Jetzt öffne plötzlich deine Augen und stelle dir vor, dass wohin du auch blickst, du immer nur dich selbst siehst. Es gibt keine Trennung. Dann stelle dir vor, dass du der Schöpfer von all dem bist, das du als dich selbst siehst.
  3. Halte dies solange aufrecht, wie du kannst, auch wenn dein konditionierter Geist dich mit logischen Einwänden und sonstigem „Geschnatter“ bombardiert. Jeder Gedanke ist auch nur du, genauso wie alles um dich herum. Da ist keine Distanz, und daher auch keine Entfernung, die überbrückt werden muß.
  4. Mache solange weiter, wie du kannst, oder, wenn du unterbrochen worden bist, nimm es wieder auf und führe es einige Minuten weiter.
  5. Schließe jetzt die Augen wieder, und stelle dir vor, dass du das mittelpunktlose Zentrum einer nach allen Seiten expandierenden Energie bist, die immer schon da ist, wohin sie expandiert. Mache dies etwa 5 Minuten lang und lass dann langsam alles „auseinanderfallen“. Öffne deine Augen und sei bewusst in dem Raum, in dem du mit dieser Übung begonnen hast.

Weitergehende Übungen und Übungssequenzen auf Anfrage oder buche eine Sitzung in Multidimensionaler Energiearbeit mit dem Schwerpunkt Transformation der Zeiterfahrung bzw. Meditatives Zeitmanagement.

  1. Alle Kum Nye-Übungen aus Tarthang Tulku, Selbstheilung durch Entspannung ↩︎
  2. Alle TSK-Übungen aus Tarthang Tulku, Raum, Zeit und Erkenntnis. TSK steht für Time, Space and Knowledge, dem amerikanischen Originaltitel von Tarthang Tulkus Vision. ↩︎

HIMMEL UND ERDE VERBINDEN – GALAKTISCHE ENERGIE-MEDITATION

Diese Meditation aus der multidimensionalen Energiearbeit (MEA) energetisiert und stabilisiert die Hara-Linie1. Sie zentriert dich in der Erde und verbindet dich mit den höheren Ebenen bzw. dem Galaktischen Zentrum. Du vereinst Materie und Spirit, Menschlichkeit und Göttlichkeit, die nur durch das Verhaftetsein im (intellektuellen) Denken als getrennt erscheinen. Du findest wieder zu deiner ursprünglichen Ganzheit zurück.
Die Galaktische Energie-Meditation passt zudem optimal in die derzeitige astrologische Landschaft, die großflächig gesehen durch eine mindestens ein Jahr andauernde Saturn-Neptun- Konjunktion und eine parallel dazu verlaufende Uranus-Pluto-Spiegel-Konjunktion geprägt ist.

PRAXIS PHASE I: HIMMEL UND ERDE

1) Stelle dich mit geradem Rücken hin, die Füße bequem weit auseinander, die Arme entspannt seitlich herabhängend. Atme ein paar Mal tief ein und aus und lasse Körper und Geist zur Ruhe kommen.

2) Konzentriere dich auf deinen zentralen Energiekanal, der von unterhalb deines Nabels gerade zum Scheitelpunkt verläuft.Bleibe auf diesen Kanal fokussiert, während du fühlst, dass er dich mit dem tiefsten Innern der Erde und mit den höchsten Höhen der Galaxie verbindet. Fühle es, du brauchst es nicht unbedingt zu visualisieren.

3) Konzentriere dich jetzt auf dein Scheitelchakra, atme tief ein und fühle wie dein Atem über das Scheitelchakra Licht vom Galaktischen Zentrum in deinen Zentralkanal zieht und deinen ganzen Körper mit Freiheit, Licht und Leichtigkeit füllt.

4) Beim Ausatmen lasse nun diese Energie nach unten strömen und von dem Bereich unterhalb deines Nabels in die tiefsten Tiefen der Erde fließen. Fühle Gegenwärtigkeit, Stabilität und Sicherheit.

5) Jetzt atme tief ein und ziehe diese Energie durch den Bereich unterhalb des Nabels in deinen Zentralkanal und fühle die Kraft deines Geerdetseins.

6) Jetzt atme aus und schicke diese Energie durch dein Scheitelchakra in die höchsten Höhen der Galaxie bzw. in das Galaktische Zentrum. Fühle dich sicher und frei, fühle dich wie eine Brücke zwischen Himmel und Erde.

Führe diese Energielenkung (galaktische Energie in die Erde, Erdenergie in die Galaxie) 11 mal durch.
Dann ziehe ein Resümee: War es leichter galaktische Energie in die Erde zu bringen, oder war es leichter, Erdenergie in die Galaxie zu bringen? Wenn du ein solches Ungleichgewicht feststellst, dann korrigiere es, indem du einseitig 11 mal das tust, was dir schwerer fiel, also nur Erdenergie in die Galaxie bringen oder umgekehrt nur galaktische Energie in die Erde bringen.
Wenn du willst, kannst du auch die Farbe des Lichts variieren lassen, statt weißem Licht grünes oder Regenbogenlicht, wie es sich für dich am passendsten anfühlt.

PRAXIS PHASE II: UNIVERSELLES LICHT

Wenn du mit der obigen Praxis vertraut genug bist und sie fließend beherrscht, kannst du das Ganze wie folgt erweitern:
Während die oben beschriebene Praxis der Energielenkung fließend abläuft, stelle dir vor und fühle, wie die Lichtsäule immer weiter wird. Sie dehnt sich nach allen Seiten hin immer mehr aus und wird zu einer Art Kugel, die schließlich den gesamten Raum um die Erde, zwischen Himmel und Erde und um die Galaxie umfasst. Das Licht ist jetzt eine über das ganze Universum ausgebreitete und es durchdringende „vibrierende Anwesenheit“, ja, sie ist alles, was ist.

Die gesamte Praxis (beide Phasen) kann auch im Sitzen mit geradem Rücken auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl durchgeführt werden.
Wenn du die Meditation weiter vertiefen und optimal auf dich abstimmen willst, so kannst du mit mir Kontakt aufnehmen.

  1. Die Hara-Linie ist der leuchtende Faden, der Himmel und Erde miteinander verwebt.
    Aus den unergründlichen Tiefen des Erdfeuers steigt sie empor, durchdringt den stillen Zentralkanal des Menschen und trägt ihn wie ein Resonanzstab hinauf zu den fernsten Sternen. Sie ist die Achse der Erinnerung – unten die Glut des Ursprungs, oben das Licht der Galaxien, dazwischen das Herz des Menschen als lebendige Brücke. Wer sich in diese Linie stellt, spürt die Ruhe des Erdgrundes und die Weite des Kosmos zugleich – eine stille Kraft, die uns im Atem zwischen unten und oben hält. ↩︎

SATURN-NEPTUN – VERGEBUNG, SELBSTERKENNTNIS UND SCHÖPFERKRAFT

Angesichts der bevorstehenden Spiegelkonjunktion von Saturn und Neptun am 15. September innerhalb der sich von April 2025 bis April 2026 hinziehenden Saturn-Neptun-Konjunktion möchte ich ein wesentliches Thema dieser Konstellation im Spiegel des Bewusstseins erscheinen lassen.

EINE EINFACHE BOTSCHAFT
Die Welt ist ein Spiegel und solange du an Nichtvergebung festhältst, werden auch andere Dir gegenüber an Nichtvergebung festhalten. Die Botschaft ist ganz einfach: Vergib einfach alles und allen, und damit ist auch dir alles vergeben. Du begibst dich damit aus der Opferrolle (Neptun), übernimmst die volle Verantwortung (Saturn) für dein Leben und ermächtigst dich damit selbst, der bewusste Schöpfer deiner eigenen Realität zu sein.

VERGEBUNG

Wie machst du das? Indem du es jetzt gleich tust. Setze dich bequem, aber mit aufrechtem Rücken hin, und atme ruhig und tief ein und aus. Konzentriere dich auf die Mitte deiner Brust, wenn du magst, kannst du sie mit deiner Hand berühren. Dann fange an, allem, das dir in den Sinn kommt zu vergeben, was oder wer auch immer das sein mag. Sage es innerlich, oder sprich es laut oder leise aus und fühle es. Egal wie es sich anfühlt, tue es einfach. Mache das 5 Minuten lang, wie seltsam oder unkomfortabel es auch erscheinen mag. Lass einfach dieses ganze Gepäck, das du seit Jahren (oder Jahrhunderten) mit dir herumschleppst, los.

VERGEBUNG UND SELBSTERKENNTNIS

Jetzt halte inne und danke dir selbst, dass du es endlich getan hast. Atme mehrmals tief durch, und fühle dann 5 Minuten lang, wie Dir von allem und jedem alles vergeben wird.
Bleibe ein paar Minuten still sitzen und beobachte einfach nur, was auch immer da ist. Dann ziehe ein Resümee, wieviel Widerstand in dir war, zu vergeben, und wie sehr oder wenig du zulassen konntest, dass dir alles vergeben wird. Das ist Selbsterkenntnis. Mach dir gegebenenfalls ein paar Notizen dazu in einem Tagebuch.

EINE NEUE WELT

Wiederhole diese Übung täglich für die nächsten 44 Tage und ziehe alle 11 Tage ein Fazit, wieviel sich in Deiner Realität zum Besseren verändert hat. Nach Ablauf der 44 Tage danke dir für deine Selbsterkenntnis und Eigenverantwortung und deine zunehmende Selbstbestimmung und Schöpferkraft.


Falls du das Gefühl hast, dass die Arbeit noch nicht beendet ist, mach einfach weiter, nimm dir diese 10 – 12 Minuten täglich, um Stück für Stück voranzuschreiten auf dem Pfad der Selbsterkenntnis, Eigenverantwortung, Selbstakzeptanz und Selbstermächtigung.

Vielleicht hast du dir unterdessen auch angewöhnt, einfach während des Tages unabhängig von der Übungszeit Vergebung und Selbsterkenntniss zu üben, oder der ganze Alltag ist unterdessen zum Übungsfeld geworden: Wie auch immer – du bist ein neuer Mensch auf dem Weg in eine neue Welt.

DEINE ENERGIE UND DEINE REALITÄT

Alles ist deine Energie, und du befreist sie jetzt von allen Beschränkungen und Fehllenkungen. Du konzentrierst deine Aufmerksamkeit auf das, was du wirklich willst. Immer weniger lässt du dich in die Energieabziehspiele der alten Welt verwickeln und wirst so zum bewussten, selbstermächtigten Schöpfer deiner bevorzugten Realität.