Archiv der Kategorie: Energie und Meditation

LICHT UND LIEBE

Wie du Deine Power zurückholst und zu (D)einem Himmel auf Erden beiträgst

Wir alle haben irgendwann irgendwo an irgendwen, bewusst oder unbewusst, unsere Power abgegeben. Nicht nur ein oder zweimal, sondern an bestimmte Individuen oder Kollektive und Organisationen etc. hunderte oder tausende Male. Das summiert sich.

Jedesmal wenn Du Dich über irgendetwas massiv ärgerst oder geschockt, empört bist oder dich ohnmächtig fühlst, gibst du ihm Deine Power.

Wie oft hast du Dich zum Beispiel über Windows geärgert und damit Deine Power an Microsoft abgegeben. Oder über die Telekom (oder andere Unternehmen), Google, verschiedene Websites, große Konzerne, Finanzinstitute, Krankenversicherungen, Zahnärzte, Ärzte, über den Staat, seine Institutionen, Behörden, Politvereine, über Religionen etc.

Ich kann und will das hier gar nicht alles aufzählen, ich möchte nur, dass Dir klar ist, wovon ich rede.

Und dann gibt es noch all diese Individuen, die uns in unserem Leben über den Weg gelaufen sind, uns getäuscht, betrogen, belogen, uns leere Versprechungen gemacht haben, uns auf die eine oder andere Art und Weise massiv geschadet haben.

WORUM ES WIRKLICH GEHT
Es geht hier nicht darum, dass man sich überhaupt nicht ärgern oder empört sein sollte, nichts kritisieren, keine äußere Wiedergutmachung (sofern möglich) einfordern sollte etc.
Es geht aber um Deine Eigenmacht und Deinen (potenziellen) Himmel auf Erden und damit um die Häufigkeit und das Langanhaltende obiger Vorgänge, die genau diese Deine Geburtsrechte untergraben und Dich in die Opferrolle bringen.

Es gibt auch Leute oder Organisationen, die Dich bewusst provozieren, indem sie Dich in Unannehmlichkeiten verwickeln oder direkt beleidigen usw., um an Deine Power zu kommen. Dies sind (bewusste oder unbewusste) Energieprovokationen.

WIE ER MEINE POWER STEHLEN WOLLTE
Ein konkretes Beispiel aus meinem Leben: Eine Gestalt vor einem Einkaufszentrum versuchte mich, als ich an ihr vorbeiging, mit verschiedenen verbalen Aüßerungen zu provozieren. Da ich weder äußerlich noch innerlich reagierte, lief seine Provokation ins Leere, woraufhin er mir hinterherrief: Heh, warum reagierst du nicht?

Wesentlich ist hierbei, innerlich nicht getriggert zu sein. Nur äußerlich den Coolen zu spielen, aber innerlich getroffen zu sein, würde unsere Power an ihn abgeben, was er ja bezwecken will.
Andererseits könnte man, wenn man innerlich nicht getriggert ist, auch äußerlich eine lockere Antwort geben. Meistens ist es aber besser – sofern situativ möglich -, sich gar nicht verwickeln lassen.

Was also können wir konstruktiv tun, wenn wir in unserem Leben vielfach mit solchen Dingen konfrontiert worden sind, die uns getriggert und unsere Power geraubt haben?

DIE LÖSUNG

Die Lösung ist einfach. Gute Lösungen sind immer einfach. Du sendest einfach Licht und Liebe zu denen, an die Du Deine Power abgegeben hast.

EINE LISTE
Aber zunächst solltest Du Dir eine Liste machen, in der Du in eine Spalte all die Kollektive einträgst, die Dich auf irgendeine Art und Weise mehrfach massiv entnervt, gegängelt oder dir geschadet haben.
In einer zweiten Spalte zählst Du all die Individuen auf, die Dich auf die eine oder andere Weise mehrfach schlecht behandelt oder Dir deutlich geschadet haben.
Mach kein Jahrhundertwerk daraus, aber schaue ehrlich hin, um zu sehen, wer die Hauptfiguren sind, an die Du Deine Power abgegeben hast. Begrenze es auf maximal 12 Einträge in jeder Spalte.
Später wirst Du das Ganze eh pauschal machen können, es ist aber wichtig für den Einstieg, spezifisch zu sein.

Du hast also 12 Kollektive und 12 individuelle Namen auf deiner Liste. Was sollst Du jetzt mit diesen machen? Ihnen vergeben, sie loslassen oder was?
Es ist viel einfacher: Du sendest ihnen Licht und Liebe, wobei das Licht, von dem ich hier rede, ohnehin reine Liebe ist, aber wir belassen es mal bei dieser griffigen Formulierung.

DIE WICHTIGSTE PERSON
Doch bevor Du das tust, mußt Du der wichtigsten Person in diesem Spiel Licht und Liebe senden, und das bist Du selbst. Je mehr Licht und Liebe Du Dir selbst sendest, desto effektiver ist dieser Prozess. Am besten gewöhnst Du Dir an, öfters am Tag Licht und Liebe an Dich (und Deine Angelegenheiten) zu senden.

KONKRETE ANWENDUNGSBEISPIELE

BEISPIEL 1
Du sendest Licht und Liebe an Microsoft, womit Du alles vergibst und loslässt, was vorher war, und fügst dann hinzu: Alle Power, die ich an Microsoft abgegeben habe, kehrt jetzt zu mir zurück, und ich empfange sie JETZT.
Damit bist du in jeglicher Hinsicht bezüglich deines Verhältnisses zu Microsoft im Hier und Jetzt angelangt. Es sind keine Rechnungen mehr offen, und Deine an Microsoft abgegebene Power ist zu Dir zurückgekehrt.

BEISPIEL 2
Oder Du sendest Licht und Liebe an einen Ex-Partner, derDir jede Menge Unannehmlichkeiten bereitet hat, und läßt dann die an diese Person von Dir abgegebene Power zu Dir zurückkehren.

WICHTIG: Immer aufrichtig Licht und Liebe an die Person oder das Kollektiv bzw. die Organisation senden! Wenn Du das nicht tust oder nicht tun kannst, weil Du darauf bestehst, dass diese Person oder Organisation Dir unwiederbringlich geschadet hat, bleibt die von Dir abgegebene Power bei dieser Person oder Organisation liegen.

EIGENVERANTWORTUNG UND SELBSTERMÄCHTIGUNG
Dies ist ein Prozess der Eigenverantwortung und der Selbstermächtigung. Wir übernehmen die Verantwortung dafür, bewusst oder unbewusst unsere Power an etwas außerhalb von uns selbst abgegeben zu haben. Indem wir Licht und Liebe an diese Außenprojektionen senden, lassen wir alles Nachtragen los und damit kann unsere freigesetzte Energie zu uns zurückkommen.

Wenn Du diesen Prozess mit den Namen auf Deiner Liste ein oder mehrmals (achte auf mögliche Widerstände in Dir) durchgeführt hast, kannst Du zu einer pauschalen bzw. generalisierten Anwendung übergehen. Du kannst ihn auch immer wieder mit bestimmten Namen auf deiner Liste wiederholen, solange Du das Gefühl hast, ihnen nicht aufrichtig Licht und Liebe senden zu können.

Sei Dir immer im Klaren darüber, dass nur das aufrichtige Senden von Licht und Liebe Deine beim Empfänger festsitzende Energie freisetzt und diese nur dann zurückfließen kann.

MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNG
Falls Du mit etwas oder jemanden auf deiner Liste überhaupt nicht klar kommst, kannst Du eine Sitzung mit mir buchen, in der ich Dir maßgeschneidert auf Dich bezogen zeige, wie Du das Ganze erfolgreich angehst.

ALLGEMEINE ( PAUSCHALE) ANWENDUNG

Wenn Du genügend Erfahrung mit dem spezifischen Prozess gesammelt hast, kannst Du zu einer pauschalen bzw. allgemeinen Form des Prozesses übergehen.

Beginne immer bei Dir selbst:
Ich sende jetzt Licht und Liebe an mich und alle meine Angelegenheiten.

Und wende dann die allgemeine Form an:
Ich sende jetzt Licht und Liebe an alles und jeden, dem ich irgendwann irgendwo aus irgendeinem Grund meine Eigenmacht abgegeben habe, und lasse meine Power jetzt zu mir zurückkehren.

ODER:
Licht und Liebe für alle, an die ich jemals meine Eigenmacht abgegeben habe. Ich lasse meine Power jetzt zu mir zurückkehren.

ODER:
Licht und Liebe für alle. Alle Eigenmacht, die ich jemals abgegeben habe, kehrt jetzt zu mir zurück.

NATÜRLICHE RÜCKKEHR
ACHTUNG: Du holst Deine Power nicht mit Anstrengung zurück, sondern läßt sie natürlicherweise zu Dirzurückkehren. Wegprojizierte, abgespaltene Teile kehren wieder in Deine Ganzheit zurück.
Du warst schon immer ganz und vollständig, doch im Laufe derZeit sind Eindrücke entstanden, dass Du Teile Deiner Power verloren hast, weggegeben hast. Durch diesen bewussten Prozess löscht Du solche Eindrücke.

Und vor jeder neuen Verwicklung frage Dich: Ist das meinen Himmel auf Erden wert?

HIMMEL AUF ERDEN


Diesen Prozess regelmäßig zu praktizieren, macht den Weg frei für (D)einen Himmel auf Erden. Immer weniger kann Dich dann von Deinem Originalzustand ablenken. Du als souveränes Individuum erfährst mehr und mehr, was Dein wahrer Zustand und Dein wahres Leben hier auf diesem Planeten ist, und desto mehr wird der Himmel auf Erden zur Wirklichkeit aller, die dafür bereit sind.


LICHT UND LIEBE FÜR ALLES UND JEDEN!

DIESES BLOG UNTERSTÜTZEN

Dir haben die Inhalte gefallen? Ich freue mich über jeden freiwilligen Beitrag zur Deckung meiner Kosten.

DREI ATEMÜBUNGEN FÜR DIESE ZEIT

BEREINIGENDER ATEM

Setze dich ruhig hin, schließe die Augen und atme tief ein und aus. Stelle dir vor, dass jeder Atemzug deinen gesamten physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Körper vollständig durchdringt, und wie eine liebevolle stete Flamme allen Müll aus deinen Zellen, Gefühlen und Gedanken wegbrennt.
Halte dann inne und lasse zu. dass die allgegenwärtigen kreativen Energien des Seins in die gereinigten physischen, psychischen und mentalen Räume einfließen und ihr wohltuendes, erneuerndes Werk vollbringen.

DEINE WELT ATMEN

Setze dich ruhig hin, schließe die Augen und atme langsam und bewusst. Siehe wie du beim Einatmen tief aus deinem Innern die Energie deines wahren Seins nach oben ziehst und sie beim Ausatmen in die Welt hinaus strahlst.
Diese Energie wird in Form glücklicher Erfahrungen und erfüllter Herzenswünsche zu Dir zurückkehren. Danke deinem wahren Wesen, der Welt und deinem expandierenden Glück.

UNSCHULD ATMEN

Setze dich ruhig hin, schließe die Augen und atme langsam und bewusst. Werde dir mit jedem Atemzug deiner ursprünglichen Unschuld bewusst und lasse sie in jeden Bereich deines Lebens hineinfließen. Fühle wie mit jedem Atemzug die natürliche Unschuld und ursprüngliche Leichtigkeit deines Seins in dein jetziges Leben einkehren.
Danke dir für das Wiedererkennen der allgegenwärtigen Unschuld und Leichtigkeit deines wahren Seins, das durch nichts und niemand jemals beschädigt werden kann.

DIESES BLOG UNTERSTÜTZEN

Dir haben die Inhalte gefallen? Ich freue mich über jeden freiwilligen Beitrag zur Deckung meiner Kosten.

DIREKT VIA PAYPAL

ELEMENTARE BEREINIGUNG

In dieser Übung aus der multidimensionalen Energiearbeit verwenden wir die fünf Elemente, um äußere und innere negative Energien und Erscheinungen zu transformieren und zu transmutieren.

Identifiziere zunächst die äußeren und inneren Problembereiche in deinem Leben, z.B. Wohnung/Haus, Partnerschaft, Finanzen, Gesundheit, Körper, Gefühle, Gedanken, Glaubenssätze, Perspektiven etc. Wähle und bestimme, was du konkret transformieren oder transmutieren willst.

TRANSFORMATION MIT DEM ELEMENT FEUER

Lasse ein mächtiges Feuer oder eine intensive Flamme alle negativen Energien in dem jeweiligen Problembereich verbrennen, sodass er bereinigt neue nützliche Energien aufnehmen kann.

Wiederhole dies täglich solange, bis du feststellst, dass der betreffende Bereich keine negative Wirkung mehr auf dich ausübt.

TRANSFORMATION MIT DEM ELEMENT WASSER

Lasse Wasser alle negativen Energien in dem jeweiligen Problembereich hinwegschwemmen oder löse sie in Wasser auf, sodass der Bereich bereinigt neue nützliche Energien aufnehmen kann.

Wiederhole dies täglich solange, bis du feststellst, dass der betreffende Bereich keine negative Wirkung mehr auf dich ausübt.

TRANSFORMATION MIT DEM ELEMENT LUFT

Lasse einen kräftigen Wind alle negativen Energien in dem jeweiligen Problembereich wegwehen oder diffundieren, sodass der Bereich bereinigt neue nützliche Energien aufnehmen kann.

Wiederhole dies täglich solange, bis du feststellst, dass der betreffende Bereich keine negative Wirkung mehr auf dich ausübt.

TRANSFORMATION MIT DEM ELEMENT ERDE

Lasse gewaltige Erdmassen alle alle negativen Energien in dem jeweiligen Problembereich zerstören, sodass der Bereich bereinigt neue nützliche Energien aufnehmen kann.

Wiederhole dies täglich solange, bis du feststellst, dass der betreffende Bereich keine negative Wirkung mehr auf dich ausübt.

TRANSFORMATION MIT DEM ELEMENT RAUM

Lasse alle negativen Energien in dem jeweiligen Problembereich sich in reinen Raum auflösen, sodass der Bereich bereinigt neue nützliche Energien aufnehmen kann.

Wiederhole dies täglich solange, bis du feststellst, dass der betreffende Bereich keine negative Wirkung mehr auf dich ausübt.

OPTIONEN

Du kannst einen Problembereich mit nur einem Element bearbeiten, mit mehreren oderauch mit allen fünf. Finde heraus, was für dich und für welche Angelegenheiten/ Bereiche am besten funktioniert.

Wenn du einen Bereich erfolgreich bereinigt hast, danke den beteiligten Elementen für ihre gute Arbeit.

DER PROBLEMLÖSUNGS-ENERGIEBALL

Diese Energie-Übung ist sehr hilfreich bei der Lösung einfacher wie auch komplexer Angelegenheiten.

Atme dreimal tief ein und aus, entspanne dich so gut du kannst. Konzentriere dich auf dein Anliegen, deine Frage, den Problembereich, für den du eine Lösung suchst.

Siehe, wie sich der Problembereich bzw. deine Frage in einen gelben Tischtennisball verwandelt. Du füllst nun den Ball mit deiner Konzentration und Energie, bis er die Größe eines Fußballs hat und orangefarben ist. Jetzt kicke den Ball mit einem fulminanten Schuß nach rechts, wo er in der Ferne verschwindet.

Der Ball wird rosafarben mit Antworten, Lösungen und inspirierenden Energien und Ermächtigungen zu dir zurückkommen, was je nach Komplexität der fraglichen Angelegenheit einige Minuten, einige Stunden oder auch einige Tage dauern kann.

Wenn der Ball zurück kommt, besteht er aus vier Schichten, die du wie bei einer Zwiebel abschälen kannst. Die oberste rosafarbene Schicht enthält Lösungen, Antworten und Energien für die physisch-materielle Ebene der Angelegenheit.

Die zweite goldgelbe Schicht bietet Antworten, Lösungen und Energien für die psychisch-emotionale Ebene der Angelegenheit.

Die dritte türkisfarbene Schicht beinhaltet Energien, Lösungen und Antworten für die mentale Ebene der Angelegenheit.

Und die vierte orangefarbene Schicht enthält spirituellen Lösungen, Antworten und Energien.

Nimm die Angebote der verschiedenen Schichten bewusst in dich auf, wodurch du zur tatsächlichen Lösung der Angelegenheit wirst und dafür sorgst, dass alles an seinen richtigen Platz kommt.

Ist der Ball zurück, kann er sich auch wie eine Zeitkapsel offenbaren. Du hast ihn praktisch in deiner Nähe liegen, und er offenbart seine Lösungen, Antworten, Inspirationen und Ermächtigungen Stück für Stück.

Genau genommen ist diese Übung das symbolische Setzen einer Intention, deren Wirkungen dann zu dir zurückkehren.
Da wir alle individuell verschieden sind, findet jeder seine eigene Art und Weise, die Wirkungen zu erfahren bzw. die Resultate zu ernten.

Viel Erfolg!!!

ENERGIEÜBUNGEN FÜR WIRRE ZEITEN

Falls die Welt um dich herum oder du selbst sich zunehmend in Verwirrung befinden, empfiehlt es sich folgende Energieübungen durchzuführen.

KUM NYE- ÜBUNG 68: VERWIRRUNG BESEITIGEN

Setze dich auf eine Matte oder einen Teppich und kreuze die Beine, zunächst das linke über das rechte. Ziehe zuerst mit den Händen die Füße so nahe wie möglich an dich heran und dann die Knie ebenfalls mit den Händen so nahe wie möglich an den Körper heran. Halte die Hände direkt unter der Kniescheibe platziert und den Rücken gerade. Achte darauf, dass die Füße mit der Sohle auf dem Boden bleiben.

Schaue geradeaus nach vorne, atme ausgeglichen durch Mund und Nase und fokussiere dich leicht auf den Bauch. Halte diese Stellung etwa 3 Minuten. Benutze einen Timer, wenn du es hilfreich findest.

Vermindere dann ganz langsam die Spannung und fühle die Körperempfindungen. Sitze für ein paar Minuten in Stille auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl, und achte weiter auf die Empfindungen in deinem Körper.

Setze dich dann erneut auf die Matte, und überkreuze die Beine diesmal umgekehrt, also das rechte über das linke. und führe dann die Übung wie oben durch.

Wiederhole die Übung noch zweimal und sitze danach fünf Minuten oder länger auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl.

Diese Energieübung fördert den Energiefluß in den unteren Energiezentren und beseitigt psycho-mentale Verwirrung.

KUM NYE- ÜBUNG 69: KLARER GEIST

Setze dich auf eine Matte oder einen Teppich und stelle mit gebeugten Knien die Füße nebeneinander direkt vor dir auf den Boden. Achte darauf, dass die Füße mit der Sohle auf dem Boden bleiben. Ziehe zuerst mit den Händen die Füße so nahe wie möglich an dich heran und dann die Knie ebenfalls mit den Händen so nahe wie möglich an den Körper heran. Halte die Hände direkt unter der Kniescheibe platziert und den Rücken gerade.

Schaue geradeaus nach vorne, atme ausgeglichen durch Mund und Nase und fokussiere dich leicht auf den Bauch. Halte diese Stellung etwa 3 Minuten. Benutze einen Timer, wenn du es hilfreich findest.

Vermindere dann ganz langsam die Spannung und fühle die Körperempfindungen. Sitze für ein paar Minuten in Stille auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl, und achte weiter auf die Empfindungen in deinem Körper.

Wiederhole die Übung noch zweimal, und sitze danach fünf Minuten oder länger auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl.

Diese Energieübung fördert den Energiefluß in den unteren Energiezentren und klärt Psyche und Geist.

„OM AH HUM“ GEHEN

Bei dieser Energie-Übung aus der multidimensionalen Energiearbeit übst du achtsames, zeitlupenartiges Gehen in Verbindung mit dem essentiellen Mantra „OM AH HUM“.

OM AH HUM ist ein grundlegendes Mantra des tibetischen Buddhismus, das der Reinigung, Transformation und Ausgleich von körperlichen, psychischen und geistigen Energien dient.

Während du sehr langsam mit Minischritten gehst, singst oder sprichst du das Mantra.

Beginne sehr, sehr langsam zu gehen. Hebe die Füße jeweils etwa 10 cm an und gehe in Minischritten von maximal 10 cm, eher nur 5 cm. Lasse bei der Abwärtsbewegung die Zehen den Boden zuerst berühren. Gehe so langsam, wie du irgendwie kannst, und dann gehe noch langsamer.

Achte auf deinen Atem, dein Gleichgewicht und die Entspanntheit von Schultern, Brust und Bauch. Spüre das Heben und Senken der Füße und jeden Teil der Bewegungen genau.
Verbinde jeden Schritt mit einer Silbe des Mantras. Also erster Schritt „OM“, zweiter Schritt „AH“, dritter Schritt „HUM“ (Gesprochen „Hung“), vierter Schritt wieder „OM“ usw. Lass die Dauer der einzelnen Schritte etwa gleich lang sein und stimme sie auf deinen Atem in Verbindung mit dem Singen des Mantras ab.

Übe zunächst 10 Minuten lang und gehe in dieser Zeit nur etwa 10 Meter, je nach Räumlichkeit z.B. 2 x 5 Meter.
Wenn du dies einige Zeit geübt hast, gehe das nächste Mal in 20 Minuten etwa 15 Meter.

Wir verweilen bei dieser Übung langsam mehr und mehr bewusst in der Erfahrung, die sich so mehr und mehr ausdehnt, ihre oberflächlichen Grenzen durchdringt und einer erweiterten Raum- und Zeit-Erfahrung Platz macht.

BEWUSSTE ENERGIE-LENKUNG: DIE FÜNF ENERGIE-TORE

Du bist ein energetisches Wesen und bewegst dich den ganzen Tag über als Energie in Energie, arbeitest also – unbewusst oder bewusst– permanent mit Energie.

ENERGETISCHE PRÄSENZ

Du sendest und empfängst ständig Energie. Die entscheidende Frage ist aber, durch welche Tore bzw. Filter oder Blaupausen diese Energie fließt und damit deine Realität und deinen Beitrag für die kollektive Realität bestimmt. Sind es die Tore von Angst, Befürchtungen, Ärger, Wut, Depression, Panik, Verwirrung oder sind es die Tore von Klarheit, Selbstliebe, Mut, Gelassenheit und Lebensfreude?

In was bist du präsent? Dies ist keine mentale, sondern eine Seins-Angelegenheit. Wie kommunizierst du als Bewusstsein mit deiner Energie?
Wenn du z.B. gesund sein willst, ist es wesentlich, dass du in Gesundheit präsent bist, und nicht in Krankheit.

FILTER-BEWUSSTHEIT

Um dir deine Filter bewusst zu machen, beobachte dich einfach einen ganzen Tag lang genau, wie du mit dir selbst und deiner Umwelt umgehst, wie du reagierst, von was du wie getriggert wirst etc. , durch welche Filter oder Blaupausen also deine Energie meistens fließt.

Lassen wir den natürlichen Fluss der kosmischen Energie zu, ergeben sich die segensreichen Wirkungen quasi von selbst, verzerren wir aber durch unsere negativen Filter, müssen wir lernen diese Verzerrungen abzubauen.
Du tust das, indem du die fundamentale Entscheidung triffst, die Energie bewusst durch die den fünf Elementen entsprechenden Tore fließen zu lassen, indem du immer wieder im Laufe des Tages eine kleine praktische Übung durchführst, die nur ein bis zwei Minuten in Anspruch nimmt.

Wichtig ist aber, dass du den Rest des Tages so oft wie möglich darauf achtest, inwieweit dein Umgang mit deiner Energie, also mir dir und deiner Umwelt, diesen Blaupausen entspricht, sodass du nach und nach immer mehr deine Energie durch diese Tore sendest und empfängst und damit deinen Standard ständig anhebst.

DIE TORE DER 5 ELEMENTE-ENERGIEN

TOR 1) Element Raum: Sein, bedingungsloser Selbstwert, Selbstliebe, innerer Friede

Mitgefühl und Vergebung für sich selbst zu haben, sich selbst zu lieben ist die natürliche Voraussetzung, Mitgefühl und Liebe für andere zu haben. Statt sich von den irreführenden Annahmen des konditionierten Geistes geiseln zu lassen, sich seines wahren zeitlosen Seins bewusst zu sein, ist die Grundlage natürlichen, wirklichen, wahrhaftigen Selbstwerts.

TOR 2) Element Luft: kongeniale Beziehungen, Partnerschaften, Netzwerke

Die entscheidende und wichtigste Beziehung ist die Beziehung zu Dir selbst, dies bestimmt die Qualität aller anderen Beziehungen. Je freier du von den Beschränkungen deines konditionierten Geistes bist, desto natürlicher und freier werden die Beziehungen mit anderen sein, bedingungsloser Austausch auf der Ebene des Seins und kongeniale Synergien werden möglich.

TOR 3) Element Feuer: vielfältige kreative Entfaltung, Lebensfreude

Deine spezifische Kreativität zu entdecken und zum Ausdruck zu bringen, ist das Beste, was du für die Welt tun kannst, dies ist dein Beitrag als einzigartiges Individuum zum Ganzen.

TOR 4) Element Wasser: strahlende Gesundheit, freier Energiefluß

Jeder Mensch möchte natürlicherweise gute Gesundheit. Dies geschieht am besten, indem man auf die natürliche Selbstheilungsfähigkeiten und Verjüngungspotentiale des Körpers vertraut und auf seine Kommunikationen hört (z.B. in Ernährungsfragen, statt sich von Diätvorschriften etc. abhängig zu machen).

TOR 5) Element Erde: finanzieller Wohlstand, Fülle

In der 3D-Welt ist es wichtig, genügend Geld und materielle Ressourcen zu haben, Wohlstand und Fülle sind eine Spiegelung deines zeitlosen inneren Reichtums, und sind natürlicherweise da, wenn ihr Empfang nicht durch ungeeignete energetische Blaupausen weggefiltert wird.

DIE TÄGLICHE ÜBUNGSPRAXIS:

Stelle dich aufrecht hin, lege die linke Hand auf deinen linken Oberschenkel und hebe die rechte Hand mit der Handinnenfläche nach vorne gerichtet auf Kopfhöhe. Dann deklariere und fühle die Vibration:

Ich sende und empfange Energie durch die Tore ( Blaupausen, Filter) von

  • Selbstliebe und Seinsfreude
  • finanziellen Wohlstand
  • Lebens,- Liebes -und Weisheitsgefährtin/-gefährten
  • strahlender Gesundheit und freien Energiefluß
  • genialer kreativer Entfaltung

Du kannst die Statements in den einzelnen Bereichen deinen Bedürfnissen entsprechend abändern, entscheidend ist, dass du das, was du ausstrahlst und empfängst, intensiv fühlst. Du kannst beispielsweise bei Gesundheit einen bestimmten Körperbereich hinzufügen, etwa strahlende Gelenkgesundheit etc.
Mache diese Übung wenigstens dreimal während des Tages und auch vor dem Einschlafen und nach dem Aufstehen.

TAROTKARTEN ALS BILDER FÜR DIE TORE

Du kannst dabei auch Tarotkarten zu Hilfe nehmen, am besten aus dem Rider-Tarotdeck und zwar die folgenden Karten für 1) Magier, für 2) Liebende, für 3) Sonne, für 4) Stern, für 5) Herrscherin. Konzentriere dich und vertiefe dich in diese Bilder, benutze sie als Tore.

ENERGIE DIR DIENEN LASSEN

Den natürlichen Energiefluß zulassen, die Energien dir dienen lassen, indem du nach und nach die verzerrenden alten Filter wegfallen läßt – das ist es worum es bei dieser Übung geht. In den Realitätsbereichen wirklich präsent zu sein, die du bevorzugst, wird deine Gesamtrealität dahin verschieben. Alles kommt dann zu Dir. Probiere es aus.

ASTROLOGISCHE ATEMRHYTHMEN – Teil 1

Eine gute Möglichkeit Astrologie und Energiearbeit zu verbinden besteht darin, in den Rhythmen zu atmen, die den Planeten bzw. astrologischen Prinzipien entsprechen. Dies gibt uns die Möglichkeit die einzelnen Energien besser kennenzulernen, sie zu aktivieren, zu stabilisieren und anzuwenden. Wir können mit sämtlichen Energie-Kombinationen, allen astrologischen Konstellationen arbeiten und sie für alle möglichen Themenbearbeitungen, Verwirklichungen und Transformationen einsetzen.
Du kannst damit dein Horoskop bewusst atmen, es energetisch bearbeiten und bewusst in deine Verwirklichung bringen.

Die grundlegenden Rhythmen sind folgende:
SONNE, LÖWE, V. HAUS = 10
MOND, KREBS, IV. HAUS = 7
MERKUR, ZWILLINGE, III. HAUS = 6
MERKUR, JUNGFRAU, VI. HAUS = 6
VENUS, STIER, II. HAUS = 5
VENUS, WAAGE, VII. HAUS = 5
MARS, WIDDER, I. HAUS = 9
JUPITER, SCHÜTZE, IX. HAUS = 3
SATURN, STEINBOCK, X. HAUS = 4
URANUS, WASSERMANN, XI. HAUS =11
NEPTUN, FISCHE, XII. HAUS = 13
PLUTO, SKORPION, VIII. HAUS = 8

ASTROLOGISCHE RHYTHMEN ATMEN
Um eine bestimmte Energie kennenzulernen bzw. sie zu harmonisieren, atmen wir sie in drei Atemphasen: EIN – ANHALTEN – AUS.
Durch das Einatmen initialisierst, aktivierst du die Energie, durch das Anhalten stabilisierst, harmonisierst du sie, und durch das Ausatmen bewegst, kommunizierst, dirigierst du sie.

Nehmen wir als Beispiel den Mond. Hier atmen wir 7 – 7- 7, also sieben Einheiten lang einatmen, sieben Einheiten lang anhalten, sieben Einheiten lang ausatmen. Ob eine Einheit 1 Sekunde ist oder etwas kürzer oder länger, bleibt Dir überlassen, allerdings sollten die Einheiten gleichmäßig lang sein.
Die intensivere Variante besteht in vier Phasen: EIN – ANHALTEN – AUS – ANHALTEN, im Mondrhythmus also 7 – 7 – 7 – 7 , also sieben Einheiten lang einatmen, sieben Einheiten lang anhalten, sieben Einheiten lang ausatmen, sieben Einheiten anhalten.

GRUNDLEGENDE ÜBUNGSEQUENZEN

Um die einzelnen Grund-Rhythmen kennenzulernen, kannst du mit Übungsphasen von 10 bis 20 Minuten arbeiten, in denen du jeweils die Atmungssequenzen von zwei Grundrhythmen erforschst.
Setze oder lege dich ruhig hin, und beginne mit dem Mond, atme also 7 – 7 – 7 oder 7 – 7- 7- 7 fünf Minuten lang. Beobachte wie diese Atmung auf dich wirkt, welche Gefühls-, Geistes- und Energiezustände auftreten.
Gehe dann zum Sonnenrhythmus über und atme für fünf Minuten 10 – 10 – 10 oder 10 – 10 – 10 – 10 und nimm wahr, wie dieser auf dich wirkt. Mache dir gegebenenfalls Notizen in einem Tagebuch.

In derzweiten Übungssitzung erforsche dann die Rhythmen von Merkur und Venus. Du atmest also Merkur 6 – 6 – 6 oder 6 – 6 – 6 – 6 , lernst die Wirkung kennen und gehst dann über zu Venus 5 – 5 – 5 oder 5 – 5 – 5 – 5 und beobachtest die Wirkung auf dich.

In der dritten Übungssitzung erkundest du die Rhythmen von Mars und Jupiter: 9 – 9 – 9 oder 9 – 9 – 9 – 9 und 3 – 3 – 3 oder 3 – 3 – 3 – 3.

In der vierten Übungssitzung experimentierst du mit den Rhythmen von Saturn und Uranus: 4 – 4 – 4 oder 4 – 4 – 4 – 4 und 11 – 11 – 11 oder 11 – 11 – 11 – 11.

In der fünften Übungssitzung arbeitest du mit den Rhythmen von Neptun und Pluto: 13 – 13 – 13 oder 13 – 13 – 13 – 13 und 8 – 8 – 8 oder 8 – 8 – 8 – 8.

Am besten nimmst du dir eine Übungssitzung pro Tag vor, sodass du innerhalb von fünf Tagen die Grundrhythmen erforschen kannst. Wenn du dich mit den grundlegenden Rhythmen vertraut gemacht hast, kannst du eine Zeit lang mit den Rhythmen arbeiten, die du harmonisieren oder stärken willst.
Willst du z.B. deine Uranus-Energie stärken, also deine Bereitschaft zur Veränderung, Neugestaltung, Befreiung etc., dann übe öfters 11 – 11 – 11 – (11).
Oder du willst deine Mars-Energie stärken, d.h. deine Durchsetzungskraft, Spontaneität, Entschiedenheit usw., dann übe öfters 9 – 9 – 9 – (9).

VIELFÄLTIGE ATEMSEQUENZEN PRAKTISCH ANWENDEN

Nachdem du einige Erfahrung mit den Grundrhythmen gesammelt hast, kannst du mit den vielfältigen Kombinationen bzw. Konstellationen arbeiten, zum Beispiel 3 – 5 – 10, eine Kombination aus Jupiter, Venus und Sonne. Dies entspricht solchen Konstellationen wie Sonne Konjunktion Jupiter im Stier oder im II.Haus, Venus Konjunktion Jupiter im Löwen oder im V. Haus, Sonne auf 27 Grad Stier (= Konstellationenpunkt Venus-Jupiter), Sonne Konjunktion Venus im IX.Haus usw. In diesem Beispiel initialisierst du Expansion, stabilisierst sie mit Verankerung und dirigierst sie zur Verwirklichung, z.B die Ausweitung eines Bestands kreativ verwirklichen.

Willst du beispielsweise massive negative Gedanken und Gefühlsstimmungen loslassen, so kann dir die Atemsequenz 6 – 8 – 13 Unterstützung geben. Atme 6 Einheiten lang ein, halte für 8 Einheiten den Atem an und atme dann 13 Einheiten lang aus. Mache dies ein paar Minuten und übergib dann die deinen natürlichen inneren Frieden überlagernden Gedanken und Gefühlsstimmungen an die unendlich offene Weite deiner wahren Natur. (Siehe dazu den Beitrag SATURN-NEPTUN – DER SPIEGEL )

Weitere vielfältige Möglichkeiten und Anwendungsweisen werde ich im zweiten Teil dieses Beitrags darstellen.

ZEITERFAHRUNG TRANSFORMIEREN Teil IV

Wie im dritten Beitrag zu diesem Thema angekündigt, hier nun die vierte der vier Übungs-Sequenzen zur Transformation der Zeiterfahrung.

Vorab nochmal zur Erinnerung:
Übliches Zeitmanagement öffnet nicht die Konditionierung der linearen Zeitwahrnehmung, sondern versucht in ihrem Rahmen das Beste aus den gegebenen Beschränkungen zu machen. Meditatives oder holistisches Zeitmanagement geht davon aus, dass die in westlichen Kulturen im Alter von 7 Jahren voll ausgebildete lineare Zeitwahrnehmung eine gewohnheitsmäßige Konditionierung ist.

Woher wissen wir, dass lineare Zeit keine objektive Realität, sondern eine Erfindung ist? Viele Menschen haben schon Erfahrungen gehabt des Stillstehens von Zeit bzw. von nicht auf normale Weise dahinfliessender Zeit.
Spitzensportler zum Beispiel haben oft von einem Bereich berichtet, in dem keine lineare Zeit herrscht und in dem sie ihren Körper und ihre Sportart perfekt beherrschen. Auch viele Künstler kennen einen stillen, friedvollen und doch überaus produktiven, zeitlosen Raum, der es ermöglicht, Ungewöhnliches zu vollbringen. Zeitlosigkeit und alternative Zeitflussempfindungen sind keineswegs Exklusiverfahrungen von Mystikern.

ÜBUNGSSEQUENZ „ZEITERFAHRUNG TRANSFORMIEREN“ Sequenz 4

Auch diese Übungssequenz stammt aus der multidimensionalen Energiearbeit und ist die vierte von vier Sequenzen zur Transformation der Zeiterfahrung.

Level IV

Sequenz IV
1 Kum Nye Übung 105 „Goldener Herzfaden“
2 Übung “Durch Negativität hindurchsehen”
3 TSK-Übung „Der Riesenkörper“
4 Kum Nye Übung 54 „Das Selbstbild auflockern“
5 Übung „Zeit transzendieren“

1 Kum Nye-Übung 105 „Goldener Herzfaden“1

Stelle dich mit geradem Rücken hin, die Füße bequem weit auseinander, die Arme entspannt seitlich herabhängend. Beginne nun die Arme seitlich langsam nach oben zu bewegen bis sie etwas über Schulterhöhe und in den Ellbogen leicht nach oben gebeugt sind. Fokussiere dich auf das Herzchakra und sende dessen Energie durch die Arme nach außen.

Stehe still und halte die Stellung so entspannt wie möglich 10 Minuten lang. Lass dann die Arme sehr langsam wieder nach unten sinken, bis sie wieder entspannt seitlich herabhängen.
Lege dich dann 10 Minuten auf den Rücken und lass Gefühle und Empfindungen sich über deinen Körper hinaus in alle Richtungen ausdehnen.

2 Übung “Durch Negativität hindurchsehen”

Energie ist neutral, solange wir nicht das Etikett „negativ“ draufkleben.
Strecke im Stehen die Arme in Schulterhöhe gerade nach beiden Seiten aus (vgl. Kum Nye-Übung 105). Halte sie drei oder vier Minuten in dieser Stellung und atme leicht und sanft gleichermaßen durch Mund und Nase, die Zungenspitze leicht den Gaumen berührend. Entspanne alle Muskeln, die nicht gebraucht werden, um diese Stellung zu halten.
Früher oder später wirst du wahrscheinlich eine gewisse Spannung oder Schmerz fühlen. Falls dem so ist, dann atme, während du dir des Gefühls bewusst bist, leicht durch Mund und Nase, sanft und gleichmäßig ein- und ausatmend.
Negative Gefühle bringen die Tendenz mit sich, unsere Bewusstheit zu fragmentieren und zu versuchen, durch Denken von dem Gefühl weg zu kommen.
Versuche dich leicht auf das Zentrum des ‘negativen’ Gefühls zu fokussieren, was auch immer das für dich heißt. Sei dir des Gefühls bewusst, als ob du ein Bewusstheitspunkt innerhalb des Gefühls selbst wärst. Du kannst auch versuchen ‘von dem Gefühl’ her zu atmen oder mit ihm zu verschmelzen.
Schaue, ob der ‘negative’ Charakter des Gefühls sich ändert, wenn du die Perspektive auf eine der Arten wechselst. Experimentiere auf diese Art einige Minuten. Von welcher Perspektive und von welcher Position in bezug auf das Gefühl gehst du aus, wenn du es als „negativ“ einordnest?

3 TSK-Übung „Der Riesenkörper“2

1) Stelle dir einen gigantischen menschlichen Körper vor, den du als kleiner Bewusstseinspunkt erforschst. Untersuche zunächst von allen Seiten und aus verschiedenen Entfernungen die Oberfläche des Körpers, um seine Gestalt zu erfassen. Dann gehe durch die Poren der Haut des Riesenkörpers und erforsche seine inneren Strukturen.

2) Atme sanft durch Mund und Nase und sei dir der Empfindungen und Gefühle bewusst, die in oder auf dem Körper sind.
Lass die Bewusstheit sich auf den verschiedenen Ebenen von Vergrößerung und Größe natürlich bewegen und mit dem Fühlen interagieren.

3) Schaue, ob da irgendwelche andauernden Gefühle und Strukturen sind. Haben diese eine Tendenz, sich zu verdichten oder offener zu werden? Sind diese Gefühle und Strukturen für Bewusstheit durchlässig bzw. durchdringbar oder erscheinen sie als undurchdringliche Oberflächen?

4) Ist das Empfinden von Größe und Gestalt der verschiedenen Strukturen und Regionen konstant oder fluktuiert es? Ist da irgendein Empfinden von räumlicher Ausdehnung oder Zusammenziehung? Ist da das Gefühl eines Behälters, der sich ausdehnt, von sich öffnenden Strukturen, die neue Regionen enthalten?

4) Ist es die Bewusstheit, die sich öffnet, oder sind es die Strukturen und Regionen? Wie kannst du das unterscheiden? Oder geschieht beides? Geschieht es gleichzeitig?

Wenn du diese Übung umfassend und weitergehend erforschen willst, dann siehe Tarthang Tulku, Raum, Zeit und Erkenntnis, Übung 1 bis 6.

4 Kum Nye Übung 54 „Das Selbstbild auflockern“

Stelle dich mit geradem Rücken hin, die Füße bequem weit auseinander, die Arme entspannt seitlich herabhängend. Kreuze nun die Arme vor der Brust so, dass der linke Arm über dem rechten liegt und die beiden Ellbogen locker herabhängen, während die Hände fest auf den Schultern aufliegen. Kreuze nun das linke Bein über das rechte und setze den linken Fuß neben dem rechten auf den Boden.
Beuge dich jetzt sehr langsam von der Hüfte aus nach vorne und unten, aber nur so weit, wie es dir unforciert möglich ist. Richte dich dann ganz langsam wieder auf. Führe diese Bwegung insgesamt dreimal aus.
Wiederhole die Übung nun dreimal, aber mit der Kreuzung rechts über links.
Sitze dann 5 Minuten still und lass alle durch die Übung angeregten Gefühle und Empfindungen sich über deinen Körper hinaus in alle Richtungen ausdehnen.

Wenn du die Übung weiter erkunden willst, kannst du auch mit unterschiedlicher Kreuzung von Armen und Beinen arbieten, z.B der rechte Arm über dem linken, aber gleichzeitig das linke Bein über dem rechten.

Welche neue Wahrnehmungs-Möglichkeiten und veränderte Zeitgefühle eröffnet dir diese Übung?

5 Übung „Zeit transzendieren“

Atme mit geschlossenen Augen leicht und sanft gleichermaßen durch Mund und Nase, die Zungenspitze leicht den Gaumen berührend, Mund leicht geöffnet. Lasse den Atem immer gleichmäßiger und kontinuierlicher werden, bis du dich tief entspannt fühlst.

  1. Jetzt öffne plötzlich deine Augen und lasse alle Objekte die du erkennst, Subjekte sein, die dich erkennen. Lass das Objekt da drüben den Erkennenden und dich das Erkannte sein. Mache das mit mehreren Objekten der äußeren Welt und dann auch mit nichtmateriellen Objekten deiner Erfahrung. Statt Gedanken zu denken, lass Gedanken dich denken.
  2. Schließe deine Augen und lasse den Atem dich jetzt einige Minuten bewusst atmen. Jetzt öffne plötzlich deine Augen und stelle dir vor, dass wohin du auch blickst, du immer nur dich selbst siehst. Es gibt keine Trennung. Dann stelle dir vor, dass du der Schöpfer von all dem bist, das du als dich selbst siehst.
  3. Halte dies solange aufrecht, wie du kannst, auch wenn dein konditionierter Geist dich mit logischen Einwänden und sonstigem „Geschnatter“ bombardiert. Jeder Gedanke ist auch nur du, genauso wie alles um dich herum. Da ist keine Distanz, und daher auch keine Entfernung, die überbrückt werden muß.
  4. Mache solange weiter, wie du kannst, oder, wenn du unterbrochen worden bist, nimm es wieder auf und führe es einige Minuten weiter.
  5. Schließe jetzt die Augen wieder, und stelle dir vor, dass du das mittelpunktlose Zentrum einer nach allen Seiten expandierenden Energie bist, die immer schon da ist, wohin sie expandiert. Mache dies etwa 5 Minuten lang und lass dann langsam alles „auseinanderfallen“. Öffne deine Augen und sei bewusst in dem Raum, in dem du mit dieser Übung begonnen hast.

Weitergehende Übungen und Übungssequenzen auf Anfrage oder buche eine Sitzung in Multidimensionaler Energiearbeit mit dem Schwerpunkt Transformation der Zeiterfahrung bzw. Meditatives Zeitmanagement.

  1. Alle Kum Nye-Übungen aus Tarthang Tulku, Selbstheilung durch Entspannung ↩︎
  2. Alle TSK-Übungen aus Tarthang Tulku, Raum, Zeit und Erkenntnis. TSK steht für Time, Space and Knowledge, dem amerikanischen Originaltitel von Tarthang Tulkus Vision. ↩︎

HIMMEL UND ERDE VERBINDEN – GALAKTISCHE ENERGIE-MEDITATION

Diese Meditation aus der multidimensionalen Energiearbeit (MEA) energetisiert und stabilisiert die Hara-Linie1. Sie zentriert dich in der Erde und verbindet dich mit den höheren Ebenen bzw. dem Galaktischen Zentrum. Du vereinst Materie und Spirit, Menschlichkeit und Göttlichkeit, die nur durch das Verhaftetsein im (intellektuellen) Denken als getrennt erscheinen. Du findest wieder zu deiner ursprünglichen Ganzheit zurück.
Die Galaktische Energie-Meditation passt zudem optimal in die derzeitige astrologische Landschaft, die großflächig gesehen durch eine mindestens ein Jahr andauernde Saturn-Neptun- Konjunktion und eine parallel dazu verlaufende Uranus-Pluto-Spiegel-Konjunktion geprägt ist.

PRAXIS PHASE I: HIMMEL UND ERDE

1) Stelle dich mit geradem Rücken hin, die Füße bequem weit auseinander, die Arme entspannt seitlich herabhängend. Atme ein paar Mal tief ein und aus und lasse Körper und Geist zur Ruhe kommen.

2) Konzentriere dich auf deinen zentralen Energiekanal, der von unterhalb deines Nabels gerade zum Scheitelpunkt verläuft.Bleibe auf diesen Kanal fokussiert, während du fühlst, dass er dich mit dem tiefsten Innern der Erde und mit den höchsten Höhen der Galaxie verbindet. Fühle es, du brauchst es nicht unbedingt zu visualisieren.

3) Konzentriere dich jetzt auf dein Scheitelchakra, atme tief ein und fühle wie dein Atem über das Scheitelchakra Licht vom Galaktischen Zentrum in deinen Zentralkanal zieht und deinen ganzen Körper mit Freiheit, Licht und Leichtigkeit füllt.

4) Beim Ausatmen lasse nun diese Energie nach unten strömen und von dem Bereich unterhalb deines Nabels in die tiefsten Tiefen der Erde fließen. Fühle Gegenwärtigkeit, Stabilität und Sicherheit.

5) Jetzt atme tief ein und ziehe diese Energie durch den Bereich unterhalb des Nabels in deinen Zentralkanal und fühle die Kraft deines Geerdetseins.

6) Jetzt atme aus und schicke diese Energie durch dein Scheitelchakra in die höchsten Höhen der Galaxie bzw. in das Galaktische Zentrum. Fühle dich sicher und frei, fühle dich wie eine Brücke zwischen Himmel und Erde.

Führe diese Energielenkung (galaktische Energie in die Erde, Erdenergie in die Galaxie) 11 mal durch.
Dann ziehe ein Resümee: War es leichter galaktische Energie in die Erde zu bringen, oder war es leichter, Erdenergie in die Galaxie zu bringen? Wenn du ein solches Ungleichgewicht feststellst, dann korrigiere es, indem du einseitig 11 mal das tust, was dir schwerer fiel, also nur Erdenergie in die Galaxie bringen oder umgekehrt nur galaktische Energie in die Erde bringen.
Wenn du willst, kannst du auch die Farbe des Lichts variieren lassen, statt weißem Licht grünes oder Regenbogenlicht, wie es sich für dich am passendsten anfühlt.

PRAXIS PHASE II: UNIVERSELLES LICHT

Wenn du mit der obigen Praxis vertraut genug bist und sie fließend beherrscht, kannst du das Ganze wie folgt erweitern:
Während die oben beschriebene Praxis der Energielenkung fließend abläuft, stelle dir vor und fühle, wie die Lichtsäule immer weiter wird. Sie dehnt sich nach allen Seiten hin immer mehr aus und wird zu einer Art Kugel, die schließlich den gesamten Raum um die Erde, zwischen Himmel und Erde und um die Galaxie umfasst. Das Licht ist jetzt eine über das ganze Universum ausgebreitete und es durchdringende „vibrierende Anwesenheit“, ja, sie ist alles, was ist.

Die gesamte Praxis (beide Phasen) kann auch im Sitzen mit geradem Rücken auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl durchgeführt werden.
Wenn du die Meditation weiter vertiefen und optimal auf dich abstimmen willst, so kannst du mit mir Kontakt aufnehmen.

  1. Die Hara-Linie ist der leuchtende Faden, der Himmel und Erde miteinander verwebt.
    Aus den unergründlichen Tiefen des Erdfeuers steigt sie empor, durchdringt den stillen Zentralkanal des Menschen und trägt ihn wie ein Resonanzstab hinauf zu den fernsten Sternen. Sie ist die Achse der Erinnerung – unten die Glut des Ursprungs, oben das Licht der Galaxien, dazwischen das Herz des Menschen als lebendige Brücke. Wer sich in diese Linie stellt, spürt die Ruhe des Erdgrundes und die Weite des Kosmos zugleich – eine stille Kraft, die uns im Atem zwischen unten und oben hält. ↩︎